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In der BR-alpha Serie "Kulturgeschichten" führte Dr. Wolfgang Speiser Regie.

"Kulturgeschichten" – So heißt eine neue Sendereihe in BR-alpha. Die Filme beschäftigen sich mit verschiedenen Aspekten unserer Alltagskultur, mit ihrer historischen Entwicklung und mit ihrem Einfluss auf unser Leben.

Die erste Folge der Reihe "Kulturgeschichten" am 2. April widmet sich dem Wohnen. "Zeig mir wie du wohnst und ich sage dir wer du bist" ... Die Wohnsituation eines Menschen gibt Auskunft über den Status, die Lebensphase, das Selbstbild des Bewohners. Die Zeitreise führt von den ersten Pfahlbausiedlungen über die Burgen und Städte des Mittelalters, über die ersten Sozialbauten, die ersten Einbauküchen, die Wohnexperimente von Künstlern wie Friedensreich Hundertwasser und Mies van der Rohe, die Betonburgen der Stadtrandsiedlungen bis zu heutigen hypermodernen und nach absolut funktionalen Kriterien entworfenen Single-Wohnungen.

In der zweiten Folge wird das Phänomen der Zeitrechnung unter die Lupe genommen. Der Autor spürt dem Einfluss der Zeitmessung auf unser Leben nach und erklären die Bedeutung von Entwicklungen wie Städten oder Atomuhren für unser Verständnis von Zeit. (3. April 2007)

"Ich weiß zwar nicht wo ich hin will, dafür bin ich aber schneller dort" – unter dem Motto "Fortbewegung" steht die Sendung am 4. April. Eine historische Reise vom Rad bis zur Rakete. Die Mobilität hat jeden Aspekt des menschlichen Lebens berührt: durch internationale Wirtschaftsbeziehungen, Reisen bis in den Weltraum, aber auch durch Aggressionen und den Stauwahn auf der Autobahn.

Der Mensch ist ein neugieriges Wesen. Der Mensch lernt also für sich selbst, aber auch um die Gesellschaft weiter zu entwickeln. Die Sendung am 5. April dreht sich um alle Aspekte des Lernens. Anfangs musste der Mensch aus seinen Fehlern lernen, um zu überleben. Dann wurde eine gute Schulausbildung zum Privileg, und heute ist es für viele Schüler zur lästigen Pflicht geworden.